Freitag, 21. März 2014

Zurück aus dem Winterurlaub

Allerdings war es nicht gerade winterlich. Wir hatten eher frühlingshafte Temperaturen. Aber auf den Pisten war noch genug Schnee auch wenn der gegen Nachmittag doch eher Matsch war. Für mich als Ski-Anfänge war das natürlich um so anstrengender und meine Beine sind voller blauer Flecken.



Zugegeben: Die schlimmst kamen von meiner Schnapsidee einen Schlitten auszuleihen und die Rodelbahn runter zu fahren. Hier an alle die das auch überlegen zwei Tipps: 1. Schlitten für eine Person nur mit einer Person benutzen. 2. Skischuhe produzieren wunderschöne Schnee Wolken, bremsen aber eher mäßig. ;) Muss toll ausgesehen haben.


AAAber trotz Urlaub gab es sogar ein bisschen DIY. Mein Mann war ganz stolz, dass er günstig im Schlussverkauf eine Softshell Jacke gekauft hatte. "Man muss ja nicht überteuerte Skikleidung kaufen, und die Jacke kann man ja auch für anderes nutzen"

Das war auch ne tolle Idee bis zum Skipass. Der war in der Seitentasche einfach zu weit weg von den Scannern. Aber wir hatten ein Nähkit und etwas Stoff (genau genommen ein Brillenputztuch) also haben ich was gebastelt. Zum Glück hatte die Jacke an den Ärmeln zufällig Nähte, durch die Jacke durchzustechen wäre nicht so toll gewesen wegen der wasserdichte. 

Das ganze funktionierte auch super. Ich sage euch aber eines: Mit einer Näh-Kit Nadel durch Brillenputztuch zu stechen ist eine Qual. Ich war völlig erstaunt aber das is ein echt unangenehmes Material. 


Aber nun zurück zum Alltag...

Donnerstag, 27. Februar 2014

Schinken und Wurst

hmmm köstlich...
Naja in dem Fall nicht direkt, denn es geht um den Tailors ham und sausage. Im deutschen etwa Bügel-Ei und Bügelrolle.
Die sind also auch für Vegetarier geeignet. ;)



Ich habe letztlich den Craftsy Kurs zu "40 Techniken die jeder Nähende kennen sollte" durchgesehen. Es ist wirklich toll gemacht. Und eine der wichtigen Lektionen war natürlich -als würde man es nicht immer wieder hören und nicht glauben wollen- "Bügeln ist das halbe Nähen". Und als ich gesehen habe wie vor allem das Bügeln von Ärmeln über dem Bügel-Ei das einpassen erleichtern soll, wollte ich das unbedingt haben.

Nur ist es wie mit so vielen Sachen in der Art: Es gibt sie in den USA zu Hauf, bei uns findet man es kaum. Abgesehen davon sind die teilweise unverschämt teuer. Und da gibt es wie immer nur eins: DIY.
Deswegen habe ich mir die wunderbaren Schnitte und die Anleitung von Tilly and the Buttons geschnappt und losgelegt.
Einfach jeweils zwei Teile ausschneiden, Abnäher nähen, Seiten bis auf eine Füll-Öffnung umnähen, wenden und füllen.
Allerdings habe ich noch eine zweite Schicht mit einem Bezug gemacht. Einerseits weil es optisch viel schöner ist und auf der anderen Seite, weil man immer wieder liest, dass man eine Woll-Seite für das Bügeln von Wolle braucht. Das finde ich zwar ehrlich gesagt etwas absurd. Aber ich hatte noch Wollstoff Reste, also was soll's.

Ich habe dann jeweils einen inneren und einen äußeren "Beutel" genäht, beide ineinander gesteckt und gefüllt. Die Baumwollseite ist ein toller Limetten Stoff den ich mal gekauft habe, weil ich ihn einfach toll fand. So frisch und saftig, der macht direkt gute Laune. Leider wusste ich nachher natürlich nicht was ich daraus machen sollte. Aber jetzt, und ich finde mit dem grau sieht er toll aus und macht das Bügeln dann sicher gleich viel spritziger. ;)


Für die Füllung habe ich einfach Kleintierstreu benutzt. Und da ich ja unfassbar faul bin, was nähen mit der Hand angeht, habe ich die Öffnungen recht klein gelassen. Das hatte dann zur Folge, dass ich tatsächlich über eine Stunde damit beschäftigt war die Dinger zu füllen. uff. Ich habe auch immer wieder versucht die Sache zu verdichten, die Kissen sollen ja schön fest sein.



Danach habe ich erst mal den inneren Beutel und dann den äußeren mit ein paar Stichen zugenäht. Und jetzt habe ich meine eigenen Bügelkissen. Ich bin schon gespannt ob das wirklich so gute Helfer sind, wie ich erwarte.

Benutzt Ihr auch Bügelkissen zum nähen?

Donnerstag, 20. Februar 2014

Kleiner Helfer selbst gemacht

Ich habe mich letztlich mit einem Englisch sprachigen Nähbuch befasst und war irgendwann etwas genervt.
 Nicht wegen der Sprach, sonder wegen der Maße. Inches wo man hinsieht. Soweit so normal, kann man ja umrechnen. Aber wie war das noch mal ein inch = 2,irgendwas cm... und wo war noch gleich die ,irgendwas Taste auf meinem Handytaschenrechner. Und überhaupt jedes mal wieder * 2,irgendwas eingeben das is doch blöd.

Also dachte ich mir: Da gibts doch sicher ne App.
Gibt es auch. Jede Menge so gar. Is ja auch nen triviales Problem. Der Haken dabei ist nur, die erwarten eine Dezimalzahl. In dem Buch (und den meisten anderen amerikanischen Anleitungen) wird nicht etwa 0.75 sondern 3/4 inch angegeben. Das mag bei 3/4 noch gehen, aber was nu 11/16 sind habe ich nun mal nicht im Kopf.

Also doch Taschenrechner... oder Google. Google kann das:  Man gibt ein "2 4/7 inch" und er spuckt direkt  "6.53142857 centimeters" aus.

HA! Wenn Google das kann, kann ich das auch! Also Eclipse angeworfen und mal schnell eine App geschrieben die beides kann: Brüche und Dezimalzahlen.

Und so sieht das jetzt aus:

Man kann beliebige Zahlen eingeben, auch ein Ganzzahl-Bruch Mischmasch wie 2 11/16 und die App rechnet es brav in cm um.

Abgesehen vom Mischmasch werden aber alle Leerzeichen ignoriert.
  10 30 = 1030 


"_" ist Leerzeichen, "x" das letzte Zeichen löschen.
Wer die App nutzen möchte: hier der Downloadlink der apk.
Ich hoffe jedenfalls, dass ich das Buch jetzt etwas entspannter nutzen kann.  ;)